Praxisschwerpunkte

Getigerte Katze kuschelt mit einem hellen Hund im grünen Gebüsch.

laserakupunktur und Störherddiagnostik

Graue Katze wird von einer Person mit einem Lasergerät im Nacken behandelt.

Die Laserakupunktur ist eine vollkommen schmerzfreie Alternative zur klassischen Akupunktur, bei der ausgewählte Akupunkturpunkte durch Laserlicht stimuliert werden. Besonders für sensible, ängstliche und unruhige Tiere bietet sie eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit. Gleichzeitig macht man sich die regenerations- und heilungsfördernden Eigenschaften des Laserlichts zunutze.

Ich arbeite nach dem Prinzip der kontrollierten Akupunktur, bei der zunächst überprüft wird, welche Akupunkturpunkte aktuell aktiv sind, um diese anschließend gezielt zu behandeln.

An bestimmten Punkten lassen sich Veränderungen des elektrischen Hautwiderstands feststellen, die unter anderem mit anatomischen Strukturen wie Faszien-Durchtrittsstellen für Nerven und Gefäße in Verbindung gebracht werden. Diese Eigenschaften macht sich die kontrollierte Akupunktur bei der gezielten Punktüberprüfung zunutze, die in meiner Praxis auch die Grundlage der Störherddiagnostik bildet. Dabei orientiere ich mich unter anderem an der Auriculomedizin nach Dr. Paul Nogier, einem französischen Arzt und Pionier der modernen Ohrakupunktur. Die Laserakupunktur und Störherddiagnostik integriere ich ergänzend in individuell abgestimmte tierärztliche Behandlungskonzepte, u.a. auf Grundlage der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin (TCVM).

Nahaufnahme eines Pferdes, dessen Fell mit einem elektrischen Lasertherapiegerät behandelt wird; das Pferd trägt ein schwarzes Halfter.

lokale Lasertherapie

Die Low-Level-Lasertherapie (LLLT), auch Photobiomodulation (PBMT) genannt, ist ein nichtinvasives Verfahren, bei dem Licht ausgewählter Wellenlängen auf biologisches Gewebe einwirkt. Im Gegensatz zu chirurgischen Lasern steht nicht das Schneiden oder Abtragen, sondern die Wechselwirkung von Licht mit zellulären Strukturen im Vordergrund.

Bestimmte Zellbestandteile können Licht aufnehmen. Die dadurch beeinflussten biochemischen Prozesse wirken auf Zellstoffwechsel, Entzündungsreaktionen und Geweberegeneration und sind wissenschaftlich untersucht und belegt.

In der Veterinärmedizin findet das Verfahren unter anderem in der Orthopädie, im Rahmen von Schmerzmanagement, bei ausgewählten Gewebeverletzungen und in der Rehabilitation Anwendung. Wie bei jeder therapeutischen Behandlung hängen auch bei der Photobiomodulation das individuelle Ansprechen und das Ausmaß des Behandlungserfolgs von verschiedenen Faktoren ab. Ein bestimmter Behandlungserfolg kann daher nicht garantiert werden.

In meiner Praxis wird die Photobiomodulation je Indikation eingesetzt und mit Laserakupunktur sowie ggf. weiteren Maßnahmen kombiniert.

Traditionelle Chinesische veterinärmedizin (TCVM)

Hand platziert eine Akupunkturnadel auf die Kruppe eines Pferdes vor einer Wiesen- und Waldlandschaft.

Die TCVM überträgt die Konzepte der Traditionellen Chinesischen Medizin (kurz TCM) auf die Behandlung von Tieren. Sie berücksichtigt neben einzelnen Symptomen auch die allgemeine körperliche und geistige Verfassung, das Verhalten, die Lebensumstände und die Krankheitsgeschichte des Patienten.

Qi, Yin und Yang, Meridiane und Funktionskreise gehören zum traditionellen Erklärungs- und Behandlungsmodell der TCVM — sie sind nicht unmittelbar mit den anatomischen oder physiologischen Strukturen westlichen (Veterinär-)medizin gleichzusetzen.

Zu den Verfahren zählen u.a. Akupunktur und Traditionelle Chinesische Kräutertherapie.

Korb mit frisch geernteten Kräutern, Wildblumen und Gemüse auf einem Holztisch

naturheilverfahren

pflanzenheilkunde, vitalpilze, Blütenessenzen

Ein besonderes Anliegen ist es mir, die Heilkraft der Natur gezielt in meine tierärztlichen Behandlungskonzepte einzubinden. Dabei lege ich großen Wert auf den Einsatz phytotherapeutischer Arzneimittel, um die Möglichkeiten der Pflanzenheilkunde sinnvoll zu nutzen und die Therapie auf natürliche Weise zu ergänzen.

Als zertifizierte Mykotherapeutin für den Veterinärbereich (Gesellschaft für Vitalpilzkunde) liegt mir auch die Anwendung von Vitalpilzen besonders am Herzen. Ihre vielfältigen Inhaltsstoffe und möglichen unterstützenden Eigenschaften beziehe ich gerne in meine individuellen Behandlungskonzepte ein.

Darüber hinaus arbeite ich, insbesondere in Kombination mit der Laserakupunktur, gerne mit individuell ausgewählten Blütenessenzen - wie z.B. die bekannten Bachblüten nach Dr. Edward Bach. Diese setze ich vor allem begleitend bei emotionalen Belastungen, stressbedingten Beschwerden, Verhaltensauffälligkeiten und Erkrankungen mit möglicher psychosomatischer Komponente ein. Dabei steht stets das einzelne Tier mit seiner individuellen Persönlichkeit, seiner emotionalen Verfassung und seinen spezifischen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

gemeinsam den ursachen auf den grund gehen.